Idee & Konzept

Bislang richten sich die meisten Sport- und Freizeitangebote bzw. -projekte in der Flüchtlingsarbeit an Kinder, Jugendliche und Männer. Am häufigsten handelt es sich um Fußballprojekte, aber auch Basketball oder Kickboxen werden angeboten. Geeignete Projekte für Mädchen und Frauen mit Fluchterfahrung gibt es (in Freiburg) kaum.

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Daher haben wir ganz bewusst die Zielgruppe weibliche Geflüchtete ausgewählt, da diese in der Flüchtlingsarbeit eine häufig vergessene Gruppe darstellen. Besonders in islamisch geprägten Ländern spielen die Frauen und Mütter eine Schlüsselrolle in der Familie. Sie sind ein wichtiger Motor im Prozess der sozialen und kulturellen Integration, so dass wir mit ihnen als Kurs-Teilnehmerinnen die ganzen Familien erreichen.

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Radfahren ermöglicht den Teilnehmerinnen, die Stadt und die neue Umgebung zu entdecken, Kontakte untereinander und mit FreiburgerInnen zu knüpfen sowie die Kultur und Traditionen vor Ort kennenzulernen. Umgekehrt haben auch die Trainerinnen und BürgerInnen die Möglichkeit, die Kulturen und Traditionen der Neuankömmlinge kennenzulernen und zu erleben. Über die Projektdauer hinweg können soziale Kontakte, ja sogar Freundschaften, entstehen. Zudem erhalten wir über den Sport Zugang zu den Mädchen und Frauen und erleichtern so den Zugang zum organisierten Sport (Vereinssport). Somit fördern wir indirekt auch die Vereins- und Verbandsarbeit in der Region.